Ist ihre Heizung alt?

Eine viel geführte Diskussion zwischen uns und unseren Kunden.
Klar, was Geld kostet muss lange halten, das verstehen wir.

Die wenigsten wissen, wie viel ihre Heizung eigentlich leistet.

Gerne ziehen wir hier einen Vergleich zum Auto, des deutschen liebstes Kind,
was leider einen viel höheren Stellenwert hat, als die Heizung zu Hause.

Wie viel Kilometer im Jahr hätte ihre Heizung auf dem Zähler,
wenn sie ein Auto wäre?

Im Durchschnitt kommt ihre Heizungsanlage auf 10 Betriebsstunden täglich
(8 – 12 Std. je nach Anlage und Nutzung, daher der Mittelwert 10 Std.)

Jetzt fällt schon auf… kein Mensch fährt täglich 10 Stunden mit seinem Auto.

Nehmen wir nun die durchschnittlich gefahrene Geschwindigkeit (abzulesen
im Bordcomputer). Bei unseren Firmenwagen sind es rund 37 km/h auf Grund
reiner Stadtfahrten.

Über 100.000 km pro Jahr?

Rechnen wir die 37 km/h x 10 Stunden, kommen wir auf 370 km / Tag.
Hochgerechnet auf ein Jahr (370 km x  365 Tage), sind es 135.050 km / Jahr.

Nach 10 Jahren wären das also über 1,3 Millionen Kilometer!

Hybridheizung: Wärmepumpe trifft Brennwert

Eine Hybridheizung kombiniert zwei Wärmeerzeuger – meist eine Wärmepumpe mit einem Gas- oder Öl-Brennwertgerät. Eine intelligente Regelung entscheidet automatisch, welcher Erzeuger gerade am effizientesten und wirtschaftlichsten arbeitet.

So funktioniert’s

Den Großteil des Jahres übernimmt die Wärmepumpe die Wärmeerzeugung. An sehr kalten Tagen oder bei Spitzenlast schaltet sich der Brennwertkessel zu. So bleibt der Komfort hoch und die Anlage arbeitet stets im optimalen Bereich.

Ihre Vorteile

  • Hohe Effizienz durch erneuerbare Umweltwärme
  • Versorgungssicher auch bei Minusgraden
  • Guter Einstieg in erneuerbares Heizen im Bestand
  • Erfüllt die GEG-Vorgaben zum Anteil erneuerbarer Energien

Wann sie sich eignet

Besonders sinnvoll bei der Modernisierung von Bestandsgebäuden, in denen eine reine Wärmepumpe noch nicht optimal arbeiten würde. Wir planen die passende Kombination für Ihr Haus.

Smarte Heizungssteuerung

Smarte Heizungssteuerungen lernen Ihren Tagesablauf und regeln die Temperatur automatisch – warm, wenn Sie zu Hause sind, abgesenkt, wenn niemand da ist. In Kombination mit einem hydraulischen Abgleich lassen sich so spürbar Heizkosten senken, ohne auf Behaglichkeit zu verzichten. Wir beraten Sie zu passenden Systemen.

Heizkörperthermostat richtig einstellen

Die Stufen 1–5 stehen für Zieltemperaturen.
Stufe 3 entspricht etwa 20 °C Raumtemperatur. Höher drehen heizt nicht schneller, sondern nur wärmer. Für jedes Grad weniger Raumtemperatur sparen Sie rund 6 % Heizenergie. Programmierbare Thermostate übernehmen das automatisch.

Die Zahlen entsprechen Raumtemperaturen…

  • * = ca. 6°C
  • 1 = ca. 12°C
  • 2 = ca. 16°C
  • 3 = ca. 20°C
  • 4 = ca. 24°C
  • 5 = ca. 28°C

Hydraulischer Abgleich

Ohne Abgleich werden Heizkörper nahe der Pumpe überversorgt, entfernte bleiben kühl. Der hydraulische Abgleich verteilt das Heizwasser bedarfsgerecht. Das senkt Pumpenstrom und Vorlauftemperatur und ist oft Voraussetzung für Förderungen. Wir führen ihn normgerecht durch.

Heizungsspülung nach VDI 2035

Planen Sie eine neue Heizung oder möchten Sie Ihre bestehende Anlage optimal schützen? Dann stolpern Sie unweigerlich über einen Begriff: VDI 2035.

Hinter diesem technischen Namen verbirgt sich die wichtigste Qualitätsrichtlinie für Heizungswasser in Deutschland. Kurz gesagt regelt sie, wie das Wasser in Ihren Rohren beschaffen sein muss, damit Ihre Heizung sparsam, sicher und ohne teure Schäden läuft.

Was genau ist die VDI 2035?

Früher dachte man: Hauptsache, die Rohre sind voll. Heute wissen wir: Normales Leitungswasser ist pures Gift für moderne Heizsysteme.

Leitungswasser enthält Kalk, Sauerstoff und Mineralien. In modernen, hocheffizienten Heizungen (wie Wärmepumpen oder Brennwertgeräten) sind die Bauteile jedoch extrem eng und empfindlich. Die VDI 2035 schreibt daher vor, dass Heizungswasser speziell gefiltert, enthärtet oder vollentsalzt werden muss.

Die 4 größten Vorteile: Warum ist das so wichtig für Sie?

1. Voller Garantie-Schutz der Hersteller

Das ist der wichtigste Punkt für Sie als Besitzer: Wenn ein Bauteil Ihrer neuen Heizung kaputtgeht, haftet der Hersteller oft nur, wenn das Wasser nachweislich nach VDI 2035 aufbereitet wurde. Ohne das passende Spül- und Befüllungsprotokoll bleiben Sie im Schadensfall schlimmstenfalls auf den Kosten sitzen.

2. Spürbar niedrigere Heizkosten

Schon eine hauchdünne Kalkschicht von nur 1 Millimeter auf den Wärmetauschern erhöht Ihren Energieverbrauch um rund 10 Prozent! Reines VDI-Wasser verhindert Kalkablagerungen und sorgt dafür, dass die Wärme ohne Verluste in Ihre Wohnräume gelangt.
3. Schutz vor teuren Reparaturen
Normales Wasser führt im Laufe der Zeit zu Rost (Korrosion) und Schlammbildung. Dieser Schlamm verstopft Ventile, blockiert hocheffiziente Pumpen und kann den teuren Heizkessel zerstören. Sauberes Wasser sichert ein langes Leben Ihrer Anlage.
4. Keine störenden Geräusche und „kalten Ecken“
Luft und Gase im unvollständig aufbereiteten Wasser sorgen für lästiges Gluckern in den Rohren. Zudem werden manche Heizkörper oder Schleifen der Fußbodenheizung nicht mehr richtig warm. Eine VDI-konforme Befüllung löst diese Probleme von Anfang an.