Hydraulischer Abgleich

 

Schon gehört oder damit konfrontiert worden? Wohl die meisten die in der letzten Zeit eine neue Heizungsanlage bekommen haben.

 

Was ist das?

 

Aus der Natur kennen wir, dass sich Wasser immer seinen eigenen und besten Weg sucht.

In einem gepumpten Heizsystem ist das nicht anders. Wir geben dem Wasser zwar seinen Weg vor (Rohre), jedoch sucht es sich innerhalb der Rohre den Weg des geringsten Widerstands. Jeder Rohrbogen, jeder Heizkörper und jedes Ventil ist ein Widerstand den das Wasser überwinden muss.

Bei alten Heizungsanlagen gab es selten Probleme mit der Hydraulik. Das Heizungswasser wurde mit brachialer Gewalt und hohen Temperaturen (meist 75°C) durch die Rohre gejagt, die oft auch noch einen zu großen Durchmesser haben.

Moderne, energiesparende Heizungsanlagen arbeiten mit viel niedrigeren Temperaturen und energiesparenden Pumpen, die nur noch die Leistung aufbringen die momentan benötigt wird.

Hier entstehen nun die hydraulischen Probleme (müssen nicht, kommt aber vor).

Einzelne Heizkörper, meist die vom Heizkessel am weitesten entfernt sind, werden nicht mehr richtig warm oder brauchen viel zu lange.

Dieses Problem behebt man mit dem hydraulischen Abgleich in dem man das Heizungswasser bezwingt. Dies geschieht z. B. bei Heizkörpern durch Ventile mit Voreinstellung. Hier wird der Durchfluss entsprechend der Heizkörpergröße und Raumgröße reguliert. So erwirkt man dass alle Heizkörper gleichmäßig erhitzt werden.

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